Strichachter – das ist doch kein Friedhof – die werden noch…

Das ist nur eine Zwischenstation für einen üblichen Strichachter irgendwo auf der Welt- so scheint es einem zumindest häufig, wenn man durch die üblichen Treffpunkte der Netgemeinde in Sachen Strichachter streift. Der Strichachter, immerhin seit 1976 nicht mehr in Bau befindlich, scheint stets irgendwo auf der Welt noch in voller Blüte täglicher Nutzung zu stehen – mysteriös, aber eben Fakt – und das eben weltweit, nur nicht im Heimatland Germanien. Da zählt er auf diese eigenartige Weise zum alten Eisen.friedh114

These: Mercedes könnte ihn heute noch bauen und er wäre wieder cool – zumindest, wenn sie den Strichachter Benzr so bauen würden wie damals, nämlich mit dem nötigen Ernst. Das vielbeschworene Stammtischlegendarium vom „Dicken Metall“ – hier ist es Wirklichkeit geworden. In den Strichachter Benzr sägst Du nicht mal eben schnell ein Loch für ein nachträgliches Schiebedach rein, wie man das in den 80ern gerna machte oder dicke Löcher für fette Boxen – dafür war der Wagen nicht gemacht.
Der Strichachter war dafür gemacht, zu halten – und das konnte er. Und ganz offensichtlich: Er kann es bis heute noch, sonst würde man ihn nicht so häufig im Jemen, dem Iran oder dem Gaza-Streifen sehen – da, wo die Zahnbürste nicht hinkommt.
Schade nur, dass Mercedes ihn phasenweise mal aus bitterem Importblech zimmerte – auch das eine Legende des Stammtisches, die leider zu wahr ist. Daher: Immer nach den gerippten Heckleuchten Ausschau halten.






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