Vauxhall

Vauxhall Cavalier alias Opel Ascona B # als sich die europäische Marken-Einheit im Kreis drehte

Schaust Du Dir den letzten uneinheitlichen Vaxhall Cavalier, den britischen Bruder unseres Opels Ascona B an, dann fragst Du dich schon ein wenig, was der Quatsch  damals eigentlich sollte.

Ebenso wie beim C-Kadett der 70er Jahre  verkaufte Vauxhall in Großbritannien den im Grunde identischen Wagen mit einer anderen Front. Und als ob es nicht genug gewesen wäre, die andere Front für Großbritannien zu haben, boten sie diese Front in Deutschland ja beim – sozusagen – Ascona Coupé, dem Manta B, auch an (!) – ganz so streng war die Trennung dann also doch nicht, oder?

Und nicht nur das: Später kam noch der Manta CC zu uns, eigentlich ein Vauxhall Cavalier Coupé und kein richtiger Manta…

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Hier fragt man sich aus heutiger Sicht schon, was das ganze damals eigentlich sollte – mühelos hätte der Ascona B auch bei uns das Familiengesicht des Manta verkraftet – der Kadett C ebenso – oder eben auch umgekehrt: Warum brauchten die Briten ein anderes Familiengesicht für ihre „Opel“, wenn die Wagen doch offensichtlich identisch waren?

Das Familiengesicht war am Ende doch auch nicht so sehr Identität stiftend, wie man meinte. Witzig darüber hinaus – und spätestens hier wird es dann richtig bizarr: Kaum hatte Opel den Kadett C aus dem Programm genommen, fehlte er ihnen bei manchen Zielgruppen so sehr, dass sie ihn als Chevette neben dem nagelneuen Kadett D – und zwar exakt MIT dem britischen Markengesicht, das sie zuvor nicht hatten haben wollen…. Opel hätte sich damals schon manches leichter machen können.






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